Schweden Teil III

Am Freitag, zum Midsommarafton (der Abend vor Midsommer) haben wir einen Ausflug zu den Kosterinseln gemacht. sie liegen am Rand eines Meeresnationalparks. Davon abgesehen, dass der Besuch sich auch so lohnt, hatten wir das große Glück (mal wieder) mittendrin zu landen. Und zwar zur Midsommarfirande unterhalb des Leuchtturms auf Nordkoster. Was ein buntes Durcheinander!! Man könnte glatt neidisch werden, kein Schwede zu sein. 

Wieder zurück gibt es unser Midsommar-Griller. Nichts für Vegetarier, aber echt schwedisch mit neuen Kartoffeln. 

Und wir genießen weiter unsere Aussicht und zählen Fähren, Schiffchen und Möwen.

Natürlich halten wir es keine 3 Tage hier aus. Es hätte noch einen Autokorso durch die Stadt gegeben. Einen kleinen Vorgeschmack darauf hatten wir von einem Auto. Die Kassiererin hat dabei mit den Augen gerollt und „Midsommar“ gemurmelt. Vor lauter Wums ist die Alarmanlage eines parkenden Autos angegangen. Wäre witzig gewesen zu sehen, aber uns zog es mal wieder weiter. Und soo voll wie angesagt, war es dann doch nicht. Voll ist für jemanden der Rheinland und Holland kennt anders definiert.

Wir wenden uns kurz dem Inland zu und fahren an den Vänernsee. Der Stellplatz in Vänersborg gefiel uns nicht so gut. Wir lassen uns in Ursand auf einem Camping nieder, der einfache und relativ günstige Stellplätze anbietet und Frohmi mal ganz froh ist, nicht ständig rausgucken „zu müssen“.

Am nächsten Tag machen wir einen kleinen Abstecher zum Hunneberg. Der Berg der Elche. Hier gibt es Wanderwege für jede Altersklasse und ein Jagdmuseum. Für uns gibt es ein Stück Hochzeitstag-Kuchen. Um hier Elche zu sehen, muss man wohl zu einer anderen Uhrzeit und weiter laufen als unsere müden Knochen heute wollen.

 

Wir fahren den kurzen Weg weiter nach Trollhöttan. Hier ist einer toller Stellplatz (noch umsonst) direkt an dem oberen Eingang zu den Schleusen. 

Hier tut sich eine wahre Erlebniswelt aus Schleusen jedes Jahrhunderts, Technik, Kraftwerken und Natur auf. Wir sind völlig hin und weg und überreden die müden Knochen doch noch zu einem ausgiebigen Rundgang. Vor allem ist auch hier wieder für jede Alters- und Fitnessklasse gesorgt und es gibt überall Erklärungstafeln auf Schwedisch, Englisch und Deutsch. Sehr sehr empfehlenswert! 

 

Der Wasserfall, mit dem hier alles anfing. Hier wird nur noch zeitweiße das Wasser zur Show durchgelassen.

 

Nun bleibt vorm Schluss nur noch die spannende Frage, die uns seit ein paar Tagen begleitet: Smögen oder Lysekil? Hier gewinnt Smögen. Der Stellplatz in Lysekil ist uns nicht idyllisch genug. In Smögen stellen wir uns auf einen 24Std Parkplatz. Hier stehen wir mitten in den hier allgegenwärtigen Steinen. Auch ein tolles Erlebnis.

Smögen ist sehr hübsch. Das hübscheste Örtchen bis jetzt. Aber dadurch leider auch extrem touristisch. 

Der riesige Steingarten vorm Haus beeindruckt uns trotzdem!

 

Inzwischen sind wir (leider – denn so neigt sich der Schwedenteil dem Ende zu) in Göteburg angekommen. Oberhalb des Liseberg Campings liegt der Stellplatz. Ca. 5km vom Zentrum weg, ein durchaus idyllischer und ruhiger Parkplatz nach unserem Geschmack. Morgen gehts dann in die Stadt. Die letzten Kronen verjubeln. Bargeld wird man nicht so gut los, da alles mit Automaten und Karte gut funktioniert.

 

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