Sommer, Sonne, Kite Instructor

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Wir haben es geschafft! Wir (Marco, Bo, Frohmi) sind Kite Instructor! Yeah!!

Das war der Grund, warum wir uns letztendlich 12 Tage auf dem Campingplatz Loissin am Greifswalder Bodden verschanzt haben. Denn hier bietet die Kiteschule boardway.org eine Ausbildung zum IKO Kite Instructor an.

Also, ich versuche es mal der Reihe nach.

Der Campingplatz: wir haben Hauptsaison… Und es ist voll. Man muss aufpassen, dass man nicht von emsigen Kindern mit dem Roller überfahren wird. Und wenn man, so wie wir, darauf angewiesen ist, morgens um 8 Uhr direkt Brötchen zu fangen, ist auch dort das Klima durchaus angespannt. Tatsächlich gibt es aber wirklich Brötchen für alle, auch wenn einige sich nicht so benehmen. Davon abgesehen ist es erstaunlich ruhig hier. Hinter den normalen Campingplätzen gibt es eine Zeltwiese, auf der man fröhlich Wagenburgen bauen und sich ausbreiten kann. Wir hatten hier bei „auf Parzelle“ unser kleines zu Hause.

Der Spot: sehr sehr safe und sehr sehr lange stehtief. Kleine Gemeinheiten sind nur in Form von ein paar Booten und eines eher kleinen Strandes eingebaut. Das tut dem ganzen aber kein Abbruch.

Die Kiteschule: boardway ist als einige der wenigen Schulen in Deutschland der IKO (international kiteboarding organization) angeschlossen, die einen sehr hohen Sicherheitsstand fördert. Kiteschüler bekommen hier zu max. zweit einen Lehrer, was einen hohen Lernerfolg garantiert, wie wir beobachten, lernen und bestätigen können. Uneingeschränkt empfehlenswert.

 

Hier erstmal ein Bild unserer ganzen Sieger-Truppe:

Nun zu unserer Ausbildung: wir waren auf Makrelenfahrt, wir haben Bodden-Lametta gesammelt und Kite-Origami produziert. Wir hatten jede Menge Theorie und noch mehr Praxis, nass und trocken! Die Köpfe haben gequalmt, aber wir konnten sie auf der Kutterfahrt mit den Quallen spielend wieder abkühlen. Daraus lässt sich schließen – es hat Spaß gemacht!

Aber, liebe Leser – es war eine wirklich komplette Ausbildung und wer jetzt noch denkt: Kitelehrer sein ist ein Spaziergang, dem empfehle ich 4 Stunden Wasser-Waten.

Der erste Teil, 3 Tage, war ein Assistent-Kurs, damit darf man noch nicht selber schulen. Da wir aber bekanntlich in unserem Sport vom Wind abhängig sind und es am ersten Tag ordentlich ballerte, hieß es: ab ins Wasser und Praxis sammeln! Danach waren wir schon mal gehörig beeindruckt.

Nach dem Assistent hatten wir einen Tag frei und wir konnten verloren gegangene Dachluken ordern, Wasserschläuche abdichten, was das Camperleben so mit sich bringt oder einfach mal rumliegen.

Danke auch an Josi, die uns mit Grüßen außerhalb des Campingplatzes versorgte. Und an Helge und Annika für Apotheken- und Grillfleisch-Lieferung.

Danach ging es aber richtig los, von morgens 9 bis abends zwischen 18 und 20 Uhr. Dazu gehörte Wetterkunde, Kite-Theorie, Starten und Landen vom Boot aus (die „Kutterfahrt“ s.o.) aber auch Didaktik, gekrönt von einer Fahrprüfung, theoretischer Prüfung und der Praxis-Schulung.

Unsere Büffel-Ecke:

Mit ausführlichsten Spot-Beschreibungen, hier vom Bo. Alles klar, oder?!

Angewandte Theorie ohne Wind:

Bo lernt von Marco Bodydrag zu seinem Board, sieht man doch:

Bunte Köpfe im Wasser, Frohmi und Schülerin bei der letzten Praxisstunde. Hier werden die Schüler übrigens mit Funkgeräten ausgestattet. So hat man die direkten Anweisungen vom Lehrer immer im Ohr 🙂

 

Wir fühlen uns nun wirklich gut vorbereitet zur Schulung sämtlicher Kite-Lernwilligen und sagen ein dickes Danke!

Schön und beeindruckend war am Ende immer das Erfolgserlebnis des Schülers!

Schön war auch, dass wir als Neulinge in der boardway Mannschaft mehr als herzlich aufgenommen wurden.

Und schön war, dass irgendwann schon alle Camping-Nachbarn mit uns mitgefiebert haben!

Danke an Thilo, unseren unermüdlichen Chief-Instructor, an Birgit die gute Shop-Fee, an Peter den Cheffe, an Martin, Chris, Sandra, Maik, Johann, Jan, Steffen und alle anderen Super-Kite-Lehrern. Und an Pauli, für die Auflockerungen, in denen der Piratenstatus abgefragt werden musste und an alle anderen netten Menschen, die wir getroffen haben.

Nun wirds aber Zeit, dass wir unser Häkchen wieder auf die Straße schicken!

3 Antworten zu “Sommer, Sonne, Kite Instructor

  1. Meine besten Glückwünsche und Freude mit euch das ihr das geschafft habt! Find ich toll, dass der Schritt von euch gewagt wurde das langjährige Hobby zu professionalisieren!

    Aus eigener Erfahrung kann ich mir keine besseren Kitelehrer als euch vorstellen!

    Viele Grüße und fühlt euch gedrückt, alle zusammen.

    P.S.: Der LKW rockt!!!

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